Thüringer Rassetaubenclub e.V.
Thüringer Rassetaubenclub e.V.

Herzlich willkommen

Werte(r) Besucher,

 

wir freuen uns, dass Sie den Weg auf unsere Homepage gefunden haben. Hier erhalten Sie ständig neue Informationen und alles Wissenswerte rund um den Thüringer Rassetaubenclub.

 

Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Einladung zur Monatsversammlung im August

Unsere nächste Monatsversammlung findet am 11.08.2017 in der Gaststätte "Roter Hirsch" in Thörey statt,

hierzu sind alle Mitglieder aber auch interessierte Zuchtfreunde herzlich eingeladen.

 

Als Referent konnte Götz Ziaja gewonnen werden. Er hält einen Vortrag über "Berliner Taubenrassen"

 

Beginn ist wie immer um 20:00 Uhr.

Vortrag über Schweizer Taubenrassen von Hans-Joachim Fuchs

In unserer Monatsversammlung am 14.07.2017 referierte Hans-Jochaim Fuchs über Schweizer Taubenrassen. Zunächst stellte sich der Referent vor. Sein Interesse für Tauben wurde schon im Alter von 4 Jahren geweckt, somit beschäftigt er sich mittlerweile seit 60 Jahren mit Tauben. Bereits zu DDR-Zeiten wurde galt sein Interesse den Schweizer Taubenrassen. Damals wurde er über einen Beitrag in einem Buch auf die Schweizer aufmerksam. Hans-Joachim betonte, dass vor der Wende nur spärlich Informationen über die Schweizer Tauben bekommen zu waren. Seit 1980 züchtet er Eichbühler. Diese bevölkern genauso wie Poster und Luzerner noch heute seine Schläge. Im Verlaufe seiner Züchterlaufbahn hat er bereits nahezu alle Rassen der Rassegruppe der Schweizer Tauben, und sei es nur zu Probezwecken, gezüchtet. Seit dem Tod von Gerhard Liebscher hat er im Sonderverein der Züchter Schweizer Taubenrassen das Amt des Zuchwartes übernommen. Zuchtfreund Fuchs berichtete, dass er mehrmals im Jahr auch mit Züchtern in der Schweiz Kontakt sucht und auch sämtliche Veranstaltungen des Sondervereines besucht. So kommen im Jahr mehrere 10tausend Kilometer zusammen, die er im Sinne der Rassetaubenzucht zurücklegt.

 

In seinem Vortrag ging Hans-Joachim Fuchs auf alle derzeit anerkannten Rassen der Schweizer Taubenrassen ein. Er berichtete, dass es die Schweizer in 4 Rassegruppen unterteilt sind. Das sind die Normalschnäbligen (Berner, Thurgauer, St.Galler, Wiggertaler, Züricher und Schweizer Einfarbige), die Mittelschnäbligen (Luzerner), die Besonderen – früher der Gruppe der Formentauben angehörend (Berner Halbschnäbler, Eichbühler, Poster) und seit neuestem die Schweizer Kröpfer.

 

Anhand von Bildern des aktuellen Rassestandarts sowie von Aufnahmen der Spitzentiere der einzelnen Rassen anlässlich der letzten Europaschau der Schweizer Tauben aus dem Jahr 2013 beschrieb Hans-Joachim die Feinheiten und Besonderheiten der einzelnen Rassen. Der bekannte „Schweizertyp“ der Berner, Thurgauer und Einfarbigen Schweizer Tauben gleicht einem quer liegenden „S“, welches bei der seitlichen Betrachtung des Kopfprofiles erkennbar sein soll. Dieses beginnt an der Schnabelwarze und führt über die hohe Stirn zur hoch angesetzten Spitzkappe. Der Nackenkamm wird scharf abgegrenzt, ohne Kimme gewünscht.

Die Luzerner bestechen ebenfalls durch ihr besonderes Kopfprofil. Gefordert wird eine leicht ansteigende Linie beginnend von der Schnabelspitze bis zur hoch angesetzten Kappe. Diese soll möglichst lang sein und auch durch die Warze nicht unterbrochen werden. Der Schnabel soll mittellang, beide Schnabelhälften sollen gleich stark sein. Eine Besonderheit stellt auch die Fußbefiederung dar. Wurde zuletzt eine Behosung gefordert, so wird aus tierschutzrechtlichen Gründen nun eine leichte Bestrümpfung angestrebt.

 

Hans-Joachim Fuchs berichtet, dass er über die Eichbühler gehört hat, dass sie „sich im Freiflug über den Habicht erheben und mit ihm spielen sollen“. Aus eigener Erfahrung kann er berichten, dass dieses Phänomen nur beim ersten Kontakt zutrifft, Verlust durch Greifvögel sind daher auch bei den Eichbühlern zu beklagen. Auch bei den Eichbühlern ist die Kopfform eine Besonderheit, denn sie soll eidechsenförmig sein. Die Rasse zeigt einen geduckten Stand und leicht gewinkelte Beine. Es sind zahlreiche Farbenschläge standartisiert.

Der Kopf der Poster soll trapezförmig sein, sie haben einen aufrechten Stand und sind sehr flugfreudig. Auch hier sind mehrere Farbenschläge anerkannt.

Die Berner Halbschnäbler bestechen durch ihr Farbspiel, während das Flügelschild einen Scheckungsfaktor aufweist, sollen die Schwingen gebrandet sein. Derzeit sind nur Schwarz- und Rotschecken anerkannt, andere Farbenschläge sollen jedoch zukünftig zur Anerkennung gebracht werden.

Die Schweizer Kröpfer ähneln dem Thüringer Kröpfer, sollen jedoch einen scharfen Kamm haben.

 

Der Referent betonte, dass einige Rassen wahre Raritäten sind und teilweise nur wenige Zuchten existieren. Zu diesen zählen u.a. die Berner Gugger, Luzerner Weißschwänze und Thurgauer Elmer.

 

Nach seinem Fachvortrag führte Hans-Joachim Fuchs eine Tierbesprechung anhand von mitgebrachten Tieren durch.

TRC in der Fachpresse

 

 

Ein Kurzbericht unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung ist in der aktuellen Ausgabe der Geflügelzeitung abgedruckt. Neben dem Bericht ist auch unser aktuelles Gruppenbild zu sehen.

 

Vielen Dank an die Redaktion der Geflügelzeitung für die nahezu vollständige Übernahme des übersandten Berichtes.

Nationale Bundessiegerschau vom 15. - 17.12.2017 in Erfurt

Die Zuchtsaison neigt sich in den meisten Schlägen schon dem Ende und so werden die ersten Vorbereitungen für die Ausstellungssaison getroffen. In den letzten Tagen ging vielen Züchtern bereits der Meldebogen der diesjährigen "Nationalen Bundessiegerschau" zu, die in diesem Jahr in Erfurt stattfindet. Da an die Bundesschau auch unsere Thüringer Landesschau mit angeschlossen ist werden sicherlich viele Mitglieder unseres Vereines die Schau mit ihren Tieren beschicken.

 

Weitere Informationen rund um die Nationale findet ihr unter:  https://nationale-erfurt.de/

Meldebogen für die 99.Nationale in Erfurt
99_Nationale_Meldebogen_2017.pdf
PDF-Dokument [159.6 KB]

Sommerfest des TRC

Unser diesjähriges Sommerfest findet am Samstag den 19.08.2017 in Wiegleben statt.

 

Zunächst treffen wir uns um 14:00 Uhr in der "Bäuerlichen Hofstätte" am Ortseingang von Wiegleben, hier können Geräte und Maschinen aus vergangenen Tagen bestaunt werden. Nach Kaffee und Kuchen ist der Besuch einiger Züchterwerkstätten geplant. Am Abend ist dann ein gemütliches Zusammensein bei Speisen vom Grill und Getränken geplant.

 

Um das Sommerfest besser planen zu können, wäre eine Teilnehmermeldung sehr hilfreich. In den nächsten Versammlungen werden hierzu Listen in den Umlauf gegeben in welchen man sich eintragen kann. Die Meldung kann auch direkt an den 1. Vorsitzenden erfolgen.

 

Züchter bzw. Züchterfrauen, welche einen Kuchen für das Kuchenbuffet backen können, melden sich bitte ebenfalls beim 1. Vorsitzenden.

 Vortrag von Klaus Ohlendorf: "Taubenreise nach Amerika"

In unserer Monatsversammlung im Juni berichtete uns Zuchtfreund Klaus Ohlendorf von seiner Reise nach Amerika. Er gab an, dass er sich schon länger vorgenommen hatte eine Ausstellung in des USA zu besuchen. Als aktiven Züchter haben es ihm vor allem die Kingtauben und Modena angetan. So bestand der Wunsch diese Rassen auch einmal in deren Heimat auf Ausstellungen zu betrachten.

Im Jahr 2015 feierte der "King-Club" 100-jähriges Jubiläum. Dies nahmen sich einige Zuchtfreunde des King-Club Deutschland zum Anlass und besuchten die "Grand-National", die größte Ausstellung des Jahres in Amerika. Im Jubiläumsjahr fand diese in Ontario (Kalifornien) statt.

Zuchfreund Ohlendorf berichtete zunächst von der Anreise nach und den ersten Eindrücken in Amerika. Die Ausstellung fand Ende Januar 2015 statt. Zu diesem Zeitpunkt war es für unsere Verhältnisse in Ontario sommerlich warm. Die Ausstellung umfasste ca. 8000 Rassetauben. Klaus Ohlendorf erläuterte, dass die Weitläufigkeit von Amerika ein Grund für diese, aus unserer Sicht, relativ geringe Tierzahl ist. Er beschrieb, dass auch nach ordnungsgemäßer Meldung der Tauben und den Absprachen mit den Fluggesellschaften bezüglich des Transportes der Tauben vom heimischen Flughafen zu der Schau noch nicht gesagt ist, dass man seine Tauben auch tatsächlich ausstellen kann. Wenn die Fluggesellschaften am Tag des Fluges nicht genug Platz in den Maschinen haben, bleiben die Tiere zu Hause.

 

Anhand von zahlreichen Bildern schilderte Zuchtfreund Ohlendorf seine Eindrücke von der Ausstellung. In seinem Fokus standen natürlich die Kingtauben und Modena. Einige Bilder anderer Rasse wie z.B. der Show Racer und Giant Homer aber auch einiger Tümmler und Trommeltauben vermittelten einen Überblick über den Zuchstand der Tauben in Amerika. Seine Fotos beinhalteten auch einheimische Rassen, welche hierzulande eher unbekannt und nicht standartisiert sind.

 

Anhand der Kingtauben brachte uns Zuchtfreund Ohlendorf das amerikanische Bewertungssystem näher, welches sich erheblich von unserem unterscheidet. So werden durch die Preisrichter keine Bewertungskarten ausgefüllt anhand derer für den Aussteller oder Besucher ersichtlichtlich ist welche Vorzüge, Wünsche oder Mängel der Preisrichter an dem Tier sieht. Es wird im direkten Vergleich das jeweils beste Tier der Kollektion herausgesucht, dieses Tier ist dann der Champion. Die Kollektionen können auch einzelne Farben einer Rasse und hier ggf. eine weitere Unterscheidung in Jungtier / Jährling / Alttier sowie 1,0 und 0,1 sein. So können pro Farbenschlag bis zu 6 Championtiere ernannt werden. Aus allen Championtieren einer Rasse wird dann erneut im direkten Vergleich das beste Tier, der Grand-Champion gekürt. Die weiteren Platzierungen werden ebenfalls notiert. Zuchtfreund Ohlendorf gab weiter bekannt, dass auf der Ausstellung keinerlei Kataloge ausgegeben oder Listen ausgehängt werden anhand derer der Besucher sehen kann welche Platzierung die einzelnen Tauben gemacht haben. Lediglich der Grand-Champion wird ernannt, die weiteren Platzierungen sind eher unbedeutend. Wochen später erfogt eine Veröffentlichung in der Fachpresse. Auch Auszeichnungen abseits des Grand-Champions werden in Amerika nur spartanisch vorgenommen, so gibt es kaum Bänder, Pokale oder dergleichen. Zuchtfreund Ohlendorf betonte jedoch, dass das Urteil des Preisrichters akzeptiert wird, sollte er mit seiner Bewertung auch mal danebenliegen !

An den einzelnen Käfigen sind Kärtchen angebracht, anhand derer nachvollzogen werden kann um welche Rasse, Farbe und Geschlecht es sich bei dem Tier handelt. Auch der Aussteller ist hier vermerkt. Teilweise unterscheiden sich diese Karten farblich zwischen 0,1 jung, 0,1 alt, 1,0 jung und 1,0 alt.

 

Durch die Reisegruppe um Klaus Ohlendorf wurden u.a. auch Züchterbesuche in Amerika durchgeführt. So zeigte er anhand von Bildern hoffnungsvolle Jungtiere aus der Zuchtanlage vom Kingtaubenzüchter Dennis Rogers. Einige der Tiere konnten durch die Mitreisenden auch erworben werden. In diesem Zusammenhang erläuterte der Referent die Besonderheiten und z.T. Unwägbarkeiten der Einfuhr von Tieren aus Amerika.

 

In einigen Bildern gab uns Klaus Ohlendorf auch einen Einblick in die 100.Jahrfeier des Kingclubs. Dieser wurde im Rahmen eines Mottoabendes durchgeführt, welches Hawaii hieß. Die deutschen Mitfeiernden wurden durch die amerikanischen Zuchtfreunde mit den typischen Hawaiihemden ausgestattet. Das Buffet bestand zum großen Teil aus "fast food", es wurde aber auch ein Spanferkel gebraten.

Bericht über Felegyhazaer und Komorner Tümmler

In der Monatsversammlung am 12.05.2017 stellte uns Zuchtfreund Jürgen Wurzler Felegyhazaer Tümmler vor. Zuchtfreund Wurzler kommt aus Kirchberg in Sachsen und ist ein ausgewiesener Kenner der Rasse mit vielen internationalen Kontakten. Er ist Zuchtwart für Felegyhazaer Tümmler im SV der südosteuropäischen Tümmler sowie im Europaclub.

Der Referent stellte sich zunächst vor. Hierbei erfuhren wir, dass Zuchtfreund Wurzler auch ein Experte für Komorner Tümmler ist. Er dankte im Namen seines Sondervereines den Mitgliedern des TRC für die erfolgreiche Austragung der VDT-Schau 2016.

Zuchtfreund Wurzler ging zunächst auf die Erzüchtung bzw. Entstehung der "Felis" in ihrem Heimatland Ungarn ein. Bei der Verbreitung der Rasse in Deutschland hat seit 1963 Zuchtfreund Walter Göserich aus Leipzig große Verdienste. Heute sind die "Felis" eine weltweit verbreitete Tümmlerrasse. In Deutschland existieren ca. 80 Spezialzuchten mit sehr hohem Zuchtstand.

Felegyhazaer Tümmler sind sehr lebhafte und trotzdem ausgespruchen zutrauliche Tauben mit angenehmen Charakter und einmaligem Aussehen. Zuchtfreund Wurzler beschrieb im Folgenden die Rassemerkmale der Tiere. Er erläuterte zudem die einzelnen Farbenschläge und ging auf die Besonderheiten der Zeichnung der Tauben ein. Danach stellte er die groben Fehler der Rasse dar. Zudem zeigte er Feinheiten der Bewertung der "Felis" auf.

Als langjähriger, sehr erfahrener Züchter dieser Rasse gab Zuchtfreund Wurzler Hinweise zur Zucht dieser Tiere. Dabei erfuhren wir, dass eine frühzeitige Auslese schon im Nest wegen der Zeichnungsmerkmale und Schnabelfarbe möglich ist. "Felis" sind wegen ihrer Herkunft etwas wetter- und kälteempfindlich, deshalb arbeitet der Referent mit beheizbaren Nistschalen. Er lässt die Jungtauben ohne Ammen von den Zuchttieren selbst aufziehen und erwartet pro Paar ca. drei ausstellungsfähige Tiere.

J. Wurzler berichtete anschließend kurz über den SV der südosteuropäischen Tümmler und den Europaclub. Dabei erfuhren wir, dass von dem SV 15 Rassen betreut werden. Die Sommertagung des SV und des Europaclubs findet vom 01.-03.09.2017 in Hartmannsdorf bei Kirchberg statt. Im Jahr 2020 stehen die Felegyhazaer Tümmler im Siegerringwettbewerb. Anschließend präsentierte er Bilder aus seiner Zucht. Außerdem führte er bei von ihm mitgebrachten "Felis" eine Tierbesprechung an den Käfigen durch. Hierbei ging er u.a. auf das Putzen der Hauben und des Brustgefieders (Brustschnitt) ein. Wir erfuhren, dass bei dieser Tümmlerrasse mit ca. 30-40 % ausstellungsfähigen Nachkommen zu rechnen ist. Der silbergeganselte Farbenschlag, welcher erst vor wenigen Jahren anerkannt wurde, gehört in der Qualität noch nicht zu den führenden Vertretern dieser Rasse. Zuchtfreund Wurzler gab noch einen Tipp aus seiner Züchterwerkstatt: Zur Prophylaxe, insbesondere der Jungtaubenkrankheit, empfielt er die Gabe von Propolis ohne Alkohol.

 

Auf Wunsch der Versammlungsteilnehmer wurden von Zuchtfreund Wurzler zudem die Komorner Tümmler besprochen. Diese Rasse ist deutlich älter als die Felegyhazaer Tümmler und gilt als "Zigeuner" unter den Tümmlern. Auch diese Rasse hat eine weltweite Verbreitung gefunden. Es zeigen sich aber in den einzelnen Ländern und Regionen Unterschiede im Typ. So wird z.B. in den USA großer Wert auf eine üppige Haubenstruktur gelegt.

Es wurden die Merkmale dieser Rasse, deren Farbenschläge bzw. Zeichnung und die groben Fehler beschrieben. Ein Vitalitätszeichen dieser Tümmlerrasse ist ein feurigroter Augenrand. Die Komorner brauchen bei der Jungenaufzucht ca. fünf Tage länger als die "Felis".

Rückblick auf die Jahreshauptversammlung

Am 07.04. fand unsere diesjährige JHV im Versammlungslokal in Thörey statt.

 

75 Mitglieder waren der Einladung unseres 1. Vorsitzenden gefolgt. Holger Kaps eröffnet die Versammlung um 20:00 Uhr und verlaß zunächst eine Liste der entschuldigten Mitglieder. Anschließend verlaß Schriftführer Dieter Kästner das Protokoll der letzten Monatsversammlung. Dieses wurde ohne Änderungen von der Versammlung genehmigt.

 

Im Punkt Neuaufnahmen stellte sich Zuchtfreund Sven Löbnitz aus Isserstedt vor. Er züchtet sehr erfolgreich Thüringer Kropftauben. Seinem Antrag auf Mitgliedschaft wurde durch die Versammlung einstimmig stattgegeben.

 

Sowohl die letztjährige VDT-Schau als auch das leidige Thema der Vogelgrippe waren zentrale Bestandteile der Jahresberichte des Vorstandes. Der 1. Vorsitzende Holger Kaps sowie der Zuchtwart Jürgen Weichold betonten in ihren Berichten, dass wir für die Durchführung der VDT-Schau in Erfurt von vielen Seiten Lob bekommen haben. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass diese für unseren Verein in vielen Punkten ein Erfolg war. Trotz des Verkaufsverbotes und der damit verbundenen finanziellen Einbußen konnte ein Gewinn erzielt werden, auch züchterisch war die Schau für uns ein voller Erfolg. So konnten 41. Deutsche Meisterschaften an Mitglieder unseres Vereines vergeben werden, zusätzlich belegten wir in der Vereinswertung den 1. Platz.

In einer emotionalen Rede dankte Holger Kaps allen Zuchtfreunden, welche sich aktiv an dem Aufbau, der Durchführung und dem Abbau der VDT-Schau beteiligt haben. Besonders hob er die gezeigten Leistungen unserer älteren Zuchtfreunde heraus, welche mit z.T. über 70 Jahren so manch Jüngerem in nichts nachstanden.

Sowohl Holger Kaps als auch Jürgen Weichold erwähnten in ihren Berichten lobend, dass es auch im 16. Jahr nach der Gründung des Vereines gelungen ist in jeder Monatsversammlung einen Referenten zu gewinnen. Dies ist nicht in vielen Vereinen der Fall. Beide riefen unsere Mitglieder auf auch selbst einen Vortrag auszuarbeiten und so ihre Rassen oder Erfahrungen in der Zucht vorzustellen.

 

Durch den Zuchtwart wurde auch auf viele Erfolge unserer Mitglieder auf anderen Ausstellungen eingegangen, in seinem Bericht blickte er nochmals auf die Landesverbandsschau Thüringens zurück. Hier konnten 9 Züchter unseres Vereines mit ihren Rassen den Titel des Landesmeisters erringen.

 

Michael Kley konnte in seinem Bericht als Kassierer auf eine positive Bilanz verweisen. Er betonte, dass die Abwicklung der VDT-Schau für ihn ein gehöriges Maß an Mehrarbeit bedeutete. Auch zum jetzigen Zeitpunkt sind noch nicht alle Transaktionen abgeschlossen.

 

Mathias Hauck hielt den Bericht der Kassenprüfer. Er konnte dem Kassierer eine vorbildliche Kassenführung bescheinigen und beantragte den Kassierer und den Gesamtvorstand zu entlasten. Seinem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

 

Der Punkt Wahlen wurde durch unseren 2. Vorsitzenden Volker Flachsbarth durchgeführt. In einer offenen Abstimmung konnten die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder

 

         Holger Kaps                     1. Vorsitzender

         Michael Kley                     1. Kassierer

         Jürgen Weichold               Zuchtwart

         Jens Wohlfart                   Ringwart 

 

in ihren Ämtern bestätigt werden. In einer Ergänzungswahl wurde Michael Hüter zum Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Als neuer Kassenprüfer wurde Wilfried Cramer ernannt.

 

Der Punkt Ehrungen nahm traditionell den größten Tagesordnungspunkt ein. Zunächst wurden alle anwesenden Erringer der Dt.Meistertitel mit Urkunde und Wimpel vom VDT sowie einer Tasse mit dem jeweiligen Rassemotiv vom RTC geehrt. Anschließend zeichnete Holger Kaps verdiente Zuchtfreunde mit VDT-Ehrennadeln aus.

 

VDT-Gold:      Helmut Köllner, Bernd Eberhardt und Heinz Jörg Hausemann

VDT-Silber:    Eberhard Deckert, Mario Merten, Roland Kirsten, Florian Wohlfart, Joachim Seeber, Werner Schmidt, Reiner Dönigus,

                       Norbert Berthold, Friedhelm Böttger, Gerhard Baumgart und Michael Hüter.

 

Im Punkt Verschiedenes gab Michael Hüter einen kleinen Rückblick auf den Landesverbandstag in Barchfeld.

 

Holger Kaps beendete die Versammlung um 21:30 Uhr und wünschte allen Anwesenden eine gute Heimfahrt.

Dieses Taubentor ist zu verkaufen.

 

Breite ca: 5,00 m

Höhe ca: 3,50 m

Tiefe ca: 0,70 m

 

Angebote und Nachfrage an:

 

Handy:01715336890

holger.kaps@web.de

info@mtrc.de

 

 

Ergebnisse der 65. VDT-Schau 2016

Katalog
Bewertungsteil.pdf
PDF-Dokument [3.2 MB]
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Thüringer Rassetaubenclub e.V.